Fr, 11:15 Uhr
12.06.2026
Ein Blick in die Statistik
Thüringer Geburtenrate erreicht erneut historischen Tiefpunkt
In Thüringen wurden 2025 11 052 Kinder geboren und damit 6 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 7 423 Geborene weniger als im Jahr 2016, als noch 18 475 Kinder zur Welt kamen. Der seit 2016 anhaltende Rückgang der Geburtenzahlen ist aus statistischer Perspektive auf zwei Ursachen zurückzuführen...
Einerseits geht die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter stetig zurück. In Folge des Geburtenknicks in den 1990er Jahren sank insbesondere die Zahl der 25- bis 39-Jährigen, welche mehr als drei Viertel der Kinder 2025 zur Welt brachten. 2025 gab es im Jahresdurchschnitt 149.000 Frauen und somit 19 Prozent weniger potenzielle Mütter in dieser Altersgruppe als noch 2016 (183. 000 Frauen).
Hinzu kam andererseits ein nicht erwarteter, deutlicher Rückgang der zusammengefassten Geburtenziffer, das heißt der Zahl der Kinder je Frau. Diese sank von 1,63 im Jahr 2016 auf 1,20 Kinder je Frau im Jahr 2025. Dies entspricht einem Rückgang von 27 Prozent. Beide Prozesse zusammengenommen haben letztendlich zu dem Geburtenrückgang von 40 Prozent gegenüber 2016 geführt. Wäre die zusammengefasste Geburtenziffer des Jahres 2016 auch im Jahr 2025 erreicht worden, dann wären statt der 11.052 Kinder über 15.000 Kinder in Thüringen zur Welt gekommen.
Die Rubrik Wieso, Weshalb, Warum erläutert im Statistischen Monatsheft März 2026 die Auswirkungen des Geburtenrückgangs. Unter der Überschrift Die Geburtenentwicklung in Thüringen - oder: Warum werden in Thüringen Kindergärten und (zukünftig) Schulen geschlossen? wird dabei auch veranschaulicht, welche Folgen die Geburtenentwicklung auf die Zahl der Kinder und Jugendlichen hat.
Autor: redEinerseits geht die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter stetig zurück. In Folge des Geburtenknicks in den 1990er Jahren sank insbesondere die Zahl der 25- bis 39-Jährigen, welche mehr als drei Viertel der Kinder 2025 zur Welt brachten. 2025 gab es im Jahresdurchschnitt 149.000 Frauen und somit 19 Prozent weniger potenzielle Mütter in dieser Altersgruppe als noch 2016 (183. 000 Frauen).
Hinzu kam andererseits ein nicht erwarteter, deutlicher Rückgang der zusammengefassten Geburtenziffer, das heißt der Zahl der Kinder je Frau. Diese sank von 1,63 im Jahr 2016 auf 1,20 Kinder je Frau im Jahr 2025. Dies entspricht einem Rückgang von 27 Prozent. Beide Prozesse zusammengenommen haben letztendlich zu dem Geburtenrückgang von 40 Prozent gegenüber 2016 geführt. Wäre die zusammengefasste Geburtenziffer des Jahres 2016 auch im Jahr 2025 erreicht worden, dann wären statt der 11.052 Kinder über 15.000 Kinder in Thüringen zur Welt gekommen.
Die Rubrik Wieso, Weshalb, Warum erläutert im Statistischen Monatsheft März 2026 die Auswirkungen des Geburtenrückgangs. Unter der Überschrift Die Geburtenentwicklung in Thüringen - oder: Warum werden in Thüringen Kindergärten und (zukünftig) Schulen geschlossen? wird dabei auch veranschaulicht, welche Folgen die Geburtenentwicklung auf die Zahl der Kinder und Jugendlichen hat.