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Di, 14:23 Uhr
27.08.2013

Patent angemeldet

Im Kreisfahrkriterium des TÜV oder der DEKRA fallen immer mehr Schneidwerkswagen durch. In einem Thüringer Unternehmen wurde dadurch der Erfindergeist geweckt und der „Leguan quattro„ entwickelt. Für den „Leguan" ist diese Norm eine leichte Aufgabe...

Als Patent angemeldet (Foto: Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH) Als Patent angemeldet (Foto: Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH)
Der „Leguan quattro“ ist ideal für sehr lange Schneidwerkswagen.

Der zweiachsige Schneidwerkswagen ist ein vorn und hinten gelenkter und an der Vorderachse auflaufgebremster Wagen mit einem H-Rahmen insbesondere für Schneidwerke größerer Breiten. Die Allradlenkung ermöglicht ein sehr gutes Nachlaufverhalten und kleinstmögliche Kurvenradien. Daraus ergibt sich ein ganz besonderer Vorteil: die Schneidwerke können direkt mit einem Mähdrescher zum Einsatzort gefahren werden. Schmale Wege und enge Kurven stellen keine Hürde mehr dar. Landwirte sparen sich aufwendige Transportfahrten mithilfe von Traktoren, um die Schneidwerke an ihren nächsten Einsatzort zu bringen. Die vereinfachte Logistik spart Zeit und Geld.

Sicher im Kreisel (Foto: Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH) Sicher im Kreisel (Foto: Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH)
Das Kreisfahrkriterium stellt keine Hürde für den „Leguan“ dar.

Der Gedanke, eine Lösung für den Transport der immer länger werdenden Schneidwerke zu finden, kam der Thüringer Agrartechnik und Maschinenbau GmbH (TAM) bereits 2009 auf. „Die Schneidwerke werden immer länger und damit auch schwerer zu transportieren“, erklärt Marko Görke Geschäftsführer der TAM. „Wir haben überlegt, was wir tun können, um den Transport der Schneidwerke zu vereinfachen und konnten uns so ein Alleinstellungsmerkmal sichern.“

Nach einigen Test und Fehlversuchen entstand der gelenkige Schneidwerkswagen „Leguan quattro“. Seit Ende 2010 ist der Wagen direkt bei der TAM erhältlich und die Variante des lenkbaren Anhängers markenrechtlich geschützt.

Der „Leguan“ wird in vier Größen bis maximal für 40 Fuß - Schneidwerke hergestellt und erfüllt die einschlägigen Vorschriften der StVZo und ist zulassungsfähig bis zu einer Gesamtzuglänge von 24,50 Meter mit dem Mähdrescher. In der Mitte des Wagens befindet sich eine abschließbare Box für Zubehör, wie Halmteiler, Rapsmesser oder Ährenheber.

Seit 21 Jahren besteht die TAM als Partner im Bereich der Agrartechnik. Drei Standorte in Westthüringen, im Norden (Lengefeld), in der Mitte Thüringens (Mechterstädt) und im Süden (Siegritz) sorgen für die Betreuung von Kunden und Interessenten in Bezug auf Agrartechnik und landtechnische Produkte. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Dingelstädt.
Autor: red

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