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Mo, 15:03 Uhr
03.02.2014

Nano Truck an Leinefelder Schule

An der Staatlichen Regelschule „Johann Carl Fuhlrott“ informiert der nanoTruck des Bundesforschungsministeriums über Neuigkeiten aus dem Nanokosmos Anfang Februar...

Nano Truck (Foto: Daniel Wintzheimer) Nano Truck (Foto: Daniel Wintzheimer)

Über die Chancen und Herausforderungen der Nanotechnologie, einer vieldiskutierten Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts, informiert die Initiative „nanoTruck“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 4. und 5. Februar 2014 in Leinefelde. Auf gemeinsame Einladung der Staatlichen Regelschule „Johann Carl Fuhlrott“ und des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gymnasiums bietet das doppelstöckige Wissenschaftsmobil Schülerinnen und Schülern sowie allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zur Erkundungstour durch die Welt winziger Teilchen und Strukturen. Standort ist der Schulhof der Fuhlrott-Schule in der Planckstraße 9.

„Unbekannte Schlüsseltechnologie“ - Den Begriff „Nano“ hat sicherlich jeder schon einmal gehört. Dennoch wissen laut einer aktuellen Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nach wie vor nur wenige Menschen etwas mit dem Begriff Nanotechnologie anzufangen. Um das zu ändern, macht der nanoTruck mit einem umfangreichen Informationsangebot und einer interaktiven Exponatschau zwei Tage lang Station in Leinefelde. Dabei dreht sich alles um die Grundlagen, unterschiedlichen Anwendungsfelder und Zukunftsaussichten dieser noch „unbekannten Schlüsseltechnologie“.

Kleine Dimensionen, große Wirkung - Was das bedeutet, wird im nanoTruck schnell deutlich, denn in der Nanowelt beruht alles auf winzigen Strukturen, die in Nanometern, also dem milliardstel Teil eines Meters, gemessen werden. Hierzu erklärt Alexander Heusel, projektbegleitender Wissenschaftler der Initiative nanoTruck: „Im Millimeterabstand auf einem Lineal haben eine Million Nanometer Platz, hier befinden wir uns auf der Ebene von Atomen und einzelnen Molekülen.“ Derart verkleinert verändern viele Materialien ihre gewohnten physikalischen oder chemischen Eigenschaften. Das eröffnet in der praktischen Anwendung völlig neue Möglichkeiten und Lösungsansätze, etwa in der Elektronik mit immer kleineren und leistungsfähigeren Produkten, oder in der Solarindustrie und Medizin mit immer energieeffizienteren Verfahren und wirkungsvolleren Therapien.

Schon heute forschen und entwickeln zahlreiche Universitäten, Institute und Unternehmen gezielt in diesem Bereich. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler ergeben sich damit gute berufliche Perspektiven. Wer sich fragt, wo die Nanotechnologie heute schon eingesetzt wird und was uns die Forschung in diesen winzigen Dimensionen für die Zukunft bringen kann, für den lohnt sich ein Besuch in der Ausstellung des nanoTrucks, der mit mehr als achtzig, überwiegend interaktiven Exponaten teils überraschende Antworten liefert.

Abwechslungsreiches Programm für Schulklassen - Der Besuch des nanoTrucks ermöglicht sowohl Lehrkräften als auch Schülerinnen und Schülern über die Grenzen des Lehrplans hinaus Neues zu entdecken und auszuprobieren. Unter dem Motto „Nanotechnologie zum Anfassen und Mitmachen“ bieten die mitreisenden Nano-Experten Marco Kollecker und Alexander Heusel ihren Gästen ein abwechslungsreiches Informations-, Präsentations- und „Mitmach“-Programm.

Im Mittelpunkt der Ausstellungspräsentationen im nanoTruck stehen die Grundlagen, Anwendungsfelder und Fragestellungen, mit denen sich die Nano-Forschung und -Praxis heute befasst. Dabei bedienen sich die Wissenschaftler selbst bedienbarer Ausstellungsstücke und kleiner Experimente, welche die besonderen Effekte von Nanomaterialien veranschaulichen. Wortwörtlich Spannung versprechen auch die Schüler-Workshops, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit simplen Hilfsmitteln wie Hibiskusblütentee, Bleistiftgraphit und einem mit Nano-Titandioxid beschichteten Glasplättchen voll funktionstüchtige Farbstoffsolarzellen bauen.

Offene Tür zu den Nanowelten - Neben Schulklassen und Lehrkräften sind in Leinefelde aber auch alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich bei einem Besuch im nanoTruck ein eigenes Bild von dieser Querschnittstechnologie zu machen. Die Wissenschaftler stehen ihren Gästen dabei gerne als Gesprächs- und Diskussionspartner zur Verfügung und beantworten auch individuelle Fragen nach den Chancen und Risiken der Nanotechnologie.

Die Türen des nanoTrucks stehen der interessierten Öffentlichkeit am Dienstag, 4. Februar, von 16.30 bis 18.30 Uhr offen. Der Eintritt ist frei!

Aus dem Programm:

Dienstag
04.02.2014


08.00-08.45, 08.45-09.30, 09.40-10.25
„Das ist Nano!“ – Geführte Ausstellungsrundgänge im nanoTruck für angemeldete Gruppen.

10.40-13.40
„Im Nano-Zukunftslabor“ – Workshop „Nano goes textile II“ für angemeldete Gruppe.

14.30 – 16.30
„Nano meets school“ – Lehrerworkshop.

16.30-18.30
„Nano erleben, erkunden, erfassen“ – Offene Tür im nanoTruck für Jugendliche und interessierte Öffentlichkeit

Mittwoch
05.02.2014

08.00-11.00
„Im Nano-Zukunftslabor“ – Workshop „das Nanoröhrchen“ für angemeldete Gruppe.

11.15-12.00, 12.10-12.55
„Das ist Nano!“ – Geführte Ausstellungsrundgänge im nanoTruck für angemeldete Gruppen.

13.15-14.00
„Info Nano“ – Grundlagenvortrag über die Grundlagen, Chancen und Herausforderungen der Nanotechnologie. In Raum 209 des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gymnasiums.
Autor: en

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