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Mo, 13:42 Uhr
03.02.2014

Forum: Schwarz(er) vor Augen

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich am vergangenen Wochenende die fürchterliche Meldung durch alle Bundesländer über das schwarze Konto in der Schweiz von Frau Schwarzer. Als ich davon Kenntnis nahm, wurde es auch mir plötzlich schwarz vor den Augen, schreibt ein Leser der Nordthüringer Online-Zeitungen...


Als meinerseits kürzlich die 95.(!) Geburtstagsfeier unseres Alt-Kanzlers, H. Schmidt, original verfolgt wurde, bewunderte ich die gute Moderation des 83- jährigen ehemaliger Verlegers „Der Zeit“, Theo Sommer. Noch am gleichen Abend aber das: Theo Sommer als jahrelanger Schmidt-Begleiter ist ein Steuerbetrüger und wurde bereits ein paar Tage später (überraschend schnell!) zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sieben Monaten verurteilt!

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Ich konnte das einfach nicht fassen, zumal er danach erklärte, wegen Überlastung ehrenamtlicher Tätigkeiten einfach die Zahlung der fälligen Steuern „vergessen“ zu haben und bat, dass er nicht mit dem „Fall U. Hoeneß“ verglichen werden möchte...

Rasend schnell wurde die Liste der „prominenten“ Steuerbetrüger nun mit dem Namen „Alice Schwarzer“ erweitert. Diese Frau, die sich in den vergangenen Jahren in unserer Öffentlichkeit als selbsternannte und alleinige Anwältin sämtlicher Frauen bei verschiedenen strittigen Themen auf allen nur möglichen Medienbühnen präsentierte, ist mit dieser „Enttarnung“ so tief abgestürzt, dass ihr eine anerkannte Wiedergutmachung sicherlich nur noch die wenigsten Bürger wünschen.

Für mich das Schlimmste an der zielgerichteten, betrügerischen Handlung dieser bisher immer für Offenheit und Ehrlichkeit kämpfenden Frau, ist die von ihr leider offenbarte andere Seite der bisher noch nicht gekannten vielen Facetten: Scheinheiligkeit höchsten Grades, fehlende Einsicht sowie das tiefe Bedauern, den Staat und damit förmlich auch anteilig alle Bürger über viele Jahre betrogen zu haben!

Es klingt geradezu grotesk, wenn jetzt im Nachhinein dagegen von ihr behauptet wird, dass sie nur aus „Verfolgungsgründen“ dieses von ihr „nie bewegte“ Konto 1980(!) in der Schweiz anlegte und dessen Existenz wegen der täglichen Überlastung einfach vergaß! Wer nur, hat sie eigentlich verfolgt? Wenn ja, ist sie durch das damalige Anlegen ihrer nicht gerade geringen „auf Eis“ gelegten Geldbeträge auf diesem ausländischen Geldinstitut wirklich gerettet worden?

Wieso fiel ihr ausgerechnet im letzten Jahr das Vorhandensein dieser „eisernen Reserve“ ein? Für mich ist das (eigentlich untersagte) Aufdecken dieser Straftat eher eine Genugtuung. Mir wäre es allerdings wesentlich lieber, wenn der Staat zukünftig die verbrecherischen Handlungen der Steuerbetrüger nicht mehr durch „Selbstanzeigen“ schützt, sondern mit aller Härte bestraft! Wo kämen wir denn hin, wenn es z.B. im Straßenverkehr nach schlimmen Verfehlungen ähnlich zugehen würde?

Vielleicht sollte der bekannte Privat-Fernsehsender im nächsten Jahr diese „gezeichneten“ Promis zusammen in das nächste „Dschungel-Camp“ einladen, damit man ihre wahren Teamfähigkeiten über einen längeren Zeitraum verfolgen kann und gleichzeitig die Wiedereingliederung in das ehrliche Leben nach den erlittenen Verlusten durch Strafnachzahlungen mit den reichlichen Honoraren wieder ermöglicht wird.…….
Hans-Ullrich Klemm, Eisenach
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Retupmoc
03.02.2014, 14:09 Uhr
Schwarze Kassen
Sehr guter Beitrag Herr Klemm. Allerdings glaube ich nicht, das der Staat die Steuerbetrüger hart bestrafen wird. Weder jetzt noch in Zukunft. Diese Steuerbetrüger sind doch die Elite des Landes. Außerdem sollte man vielleicht einfach veröffentlicht, wer von den Oberen Zehntausend keine Steuern hinterzieht oder gezogen hat. Würde aber sicher eine kurze Liste werden. Das ist die Bananenrepublik Deutschland : Eine Verkäuferin, die 1,20 Kassenbon unterschlägt trifft das Gesetz mit der vollen Härte. Hinterziehst du Hunderttausende kommst du in eine Talkshow.
Paulinchen
03.02.2014, 15:01 Uhr
Hallo verehrte Frau Schwarzer…
…nun raten Sie mal, wer beim Lesen dieser, Ihrer Steueraffäre ein wenig grinsen wird, wenn sie eventuell doch vor Gericht verhandelt werden sollte?

Wenn ich Herrn Jörg Kachelmann einen guten Rat geben könnte, so würde ich ihm raten, sich als Gerichtsreporter für die Zeitung zu bewerben, welche alles ins rechte Bild setzt. Denn hier waren Sie es doch, die ihre Schadenfreude dort in großen Zügen ausleben konnte.
Ja – wer anderen eine Grube gräbt…
altmeister
03.02.2014, 17:32 Uhr
Kann doch mal passieren...
dass so locker ein paar Milliönchen vergessen auf einem Konto in der Schweiz herumdümpeln! Das Kleingeld fällt auch nicht auf.
Warum regt sich Frau Schwarzer auf, dass dieser Sachverhalt öffentlich wurde? Als selbsternannte Moralapostelin der Nation sollte, wie für alle im Rampenlicht stehenden, besonderer Augenmerk auf das persönliche Handeln gelegt werden. Ich möchte da auf Vorbildwirkung hinweisen.
Wo bleibt das Gewissen bei unserer so genannten Elite? Das hört auf, wenn es um den persönlichen Vorteil, das persönliche Ansehen geht oder die Sache einfach unbequem wird!
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