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So, 10:02 Uhr
14.11.2021
Eiskratzen: Freie Sicht bei Eis und Schnee

Bußgeld bei laufendem Motor

Der Winter stellt für viele Autofahrer die unangenehmste Jahreszeit dar. Viele stehen im Winter fröstelnd vor ihren Fahrzeugen und befreien ihre Scheiben vom Eis. Der ADAC informiert, was es beim Eiskatzen zu beachten gibt und welche Hilfsmittel die Arbeit erleichtern...

Auch wenn es lästig ist: Die Zeit zum Eiskratzen sollte man sich nehmen. Nur ein kleines Guckloch freikratzen reicht dabei nicht, die Scheiben müssen komplett frei sein. Andernfalls droht ein Bußgeld von zehn Euro. Auch das Kennzeichen muss lesbar sein, Scheinwerfer, Motorhaube und Autodach müssen schneefrei sein. Weder der nachfolgende Verkehr noch die eigene Sicht dürfen durch herabfallende Schneemengen und Eisstücke gefährdet werden. Außerdem wichtig für gute Sicht: genügend Frostschutzmittel in der Scheibenwischanlage.

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Beim Kratzen sollte grundsätzlich darauf geachtet werden nicht zu viel Druck aufzuwenden, rät der ADAC. Wildes Hin- und Herkratzen kann sogar schädlich sein, denn Schmutzpartikel können wie Schmirgelpapier wirken und die Scheibe zerkratzen. Wichtig ist auch die richtige Auswahl des Eiskratzers. Von einem Metallschaber ist abzuraten. Dieser kann die Scheibe – und bei Unachtsamkeit auch den Lack – schnell zerkratzen. Als beste und sicherste Lösung erweist sich ein stabiler Kunststoff-Eiskratzer.

Häufig zu beobachten, jedoch verboten ist das Warmlaufenlassen des Motors. Dies schadet nicht nur der Umwelt, sondern macht auch unnötig Lärm. Es droht ein Bußgeld von bis zu 80 Euro.

Ohne Garage kommt man im Winter um das Eiskratzen nicht herum. Mit einem kleinen Besen zum Schnee entfernen, einem Eiskratzer, einer Abdeckfolie für die Windschutzscheibe und für den Notfall einen Türschloss-Enteiser ist man für den Frost der kalten Jahreszeit jedoch bestens gewappnet.
Autor: red

Kommentare
pseudonym
14.11.2021, 13.24 Uhr
In den USA
kann man bei Fahrzeugen oft per Fernbedienung den Motor starten lassen bzw verriegeln für die Standklimatisierung, in Deutschland wird man dafür bestraft. Das ist der Unterschied zwischen Besatzer und Besetztem. Wir sollen Kleinwagen oder Elektrofahrräder fahren, in den US kommt der neue Ford F150 oder GMC Sierra auf den Markt.
ossi1968
14.11.2021, 17.26 Uhr
Recht hat er...
der ADAC.. aber anscheinend keine anderen Probleme wie dieses Statement zeigt. Die leben trotz ihrer Skandale immer noch ganz gut in ihrer Blase meine ich.
Micha123
14.11.2021, 18.10 Uhr
Laufender Motor...
Das Bußgeld in Höhe von 80 Euro würde mich weniger stören, wenn mein Auto draußen stehen würde und ich den Motor ewig im Stand laufen lassen würde...

Viel mehr würde mich stören, dass ich damit den Motor Schaden zufüge, wenn er im Stand sinnlos warm läuft...
Kobold2
14.11.2021, 18.35 Uhr
so ein
Kleinlaster ist ja auch absolut alltagstauglich und zeitgemäß.....
aber auf die vielen LKW schimpfen.....
Lehrer Schnauz
14.11.2021, 18.42 Uhr
wer zu faul zum Kratzen ist...
...kann natürlich eine Standheizung nachrüsten lassen...die wärmt auch den Motor vor.
bastel76
15.11.2021, 08.50 Uhr
Bußgeld, das einzige was der Staat kann,
Ohne Hintergrund Wissen wird so eine Regel eingeführt. Es gibt Autohersteller- bei denen z.B. die Frontscheibenheizung nur mit laufendem Motor funktioniert. Ein Deutscher Autohersteller sogar. Und nun? Hat man sich diese nette Zusatzoption umsonst zugelegt und ein paar Euros mehr gezahlt um jetzt zusätzlich noch Bußgelder zu bekommen. Toll!
Kobold2
15.11.2021, 09.11 Uhr
Och jetzt aber.....
Die Regel gilt schon recht lange, incl. des zu erwartenden Bußgelds. Nix Neues, auch nicht die übliche Aufregung und das Gejammere. Bei d3m ganzen angebotenen Zusatzkram, sollte man sich halt vor dem Kauf überlegen, was Sinn macht. Wenn man nur ein paar Meter durch die Gehend gondelt gehört z.B. auch der Gebrauch einer Sitzheizung überdacht...
Ich empfehle übrigens einen Ford F- Max, da ist die Standheizung serienmäßig und die Abmaße sind voll im Trend ....... XD
swk
15.11.2021, 09.24 Uhr
Warum
nicht eine Thermodecke benutzen? Da gibt es speziell für Frontscheiben entwickelte Modelle,die kann man in den Vordertüren einklemmen und das lästige Kratzen vor Fahrtbeginn fällt weg. Außerdem wird die Scheibe nicht zerkratzt.
Kobold2
15.11.2021, 10.08 Uhr
Das geht ja gar nicht
Schließlich kann man das Ding ja noch beim nächsten und übernächsten Auto benutzen und man hat nicht das neueste Gimmick, das grad voll im Trend liegt.
Eine halbe Stunde vorm geplanten Start, eine Wärmflasche aufs Armaturenbrett zu legen ist auch zu simpel..... Aber jammern geht immer.....
Gehard Gösebrecht
15.11.2021, 11.37 Uhr
Ja die berühmten Wärmflaschen
Die liegen auch überall mal so rum.
Gerade auf Baustellen weiß man sofort wo Warmwasser zu haben ist.
Wann man ungefähr Feierabend hat und man ein halbe Stunde davor mal einfach zum Auto laufen kann.
Das haben die Chefs besonders gern.
Und zum Thema Termofolie.
Die verhindern, dass die Frontscheibe von außen zufriert.
Die Frontscheibe hat bei tiefen Temperaturen aber die Eigenschaft, dass sich die Atemluft von innen an ihr festsetzt und somit diese von innen friert.
Bis die erste warme Luft vom Motor kommt, liegt die Sicht dann schon bei null.
Alles schon erlebt.
Zum Schluss hilft dann wirklich nur den Motor starten und warten bis die erste warme Luft aus den Düsen kommt.
Übrigens habe ich schon viele beobachtet, die nach frostiger Nacht ihr Auto 10 Minuten freigekratzt haben, um dann festzustellen, dass die Batterie keinen Mux mehr macht.
Na dann Ihr Umweltaktivisten, viel Spaß im Winter.
swk
15.11.2021, 12.29 Uhr
noch ein Tip
Ich werde weiterhin meine Thermodecke benutzen, und das mit der Wärmflasche mal ausprobieren. Gegen feuchte Atemluft habe ich ein Kissen auf dem Armaturenbrett (Raumentfeuchter) liegen, und kurz vor Fahrtende drehe ich die Klimaanlage nochmal voll auf, das trocknet die Innenluft auch nochmal ein wenig. Und für die kleingeistigen Pessimisten, die alles nur schlechtreden, ohne selbst einen konstruktiven Hinweis zu liefern, empfehle ich, einfach mal das Atmen einstellen, hilft nicht nur der Luft im Innenraum...
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