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Mo, 10:16 Uhr
15.11.2021
Thüringer Landersamt für Statistik

Thüringer Industrie im September mit Umsatzplus

Die Thüringer Industrie erzielte im September rund 2,9 Milliarden Euro Umsatz. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Umsätze (bei einem Arbeitstag weniger) in den Industriebetrieben mit 50 und mehr Beschäftigten um 7,1 Prozent bzw. 188 Millionen Euro über dem Vorjahresmonat...

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Auf dessen Ergebnisse wirkten allerdings auch massiv die weltweit getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus ein.

In den ersten 3 Quartalen 2021 erreichten die Industriebetriebe einen Gesamtumsatz von 24,7 Milli- arden Euro und damit eine Umsatzsteigerung von 2,8 Milliarden Euro (+12,8 Prozent).

Zur positiven Umsatzentwicklung trugen sowohl die Inlandsumsätze mit einer Steigerung von 1,7 Milliarden Euro bzw. 12,2 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro als auch das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 1,1 Milliarden Euro bzw. 13,9 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bei. Die Exportquote lag bei 37,3 Prozent. Insgesamt wurden Waren für 9,2 Milliarden Euro exportiert.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Mehrzahl der Branchen ihre Umsätze steigern, insbesondere die Branchen
  • Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+469,8 Millionen Euro; +18,6 Prozent)
  • Herstellung von Metallerzeugnissen (+415,2 Millionen Euro; +15,4 Prozent)
  • Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen
  • (+368,9 Millionen Euro; +19,5 Prozent)
  • Metallerzeugung und -bearbeitung (+356,5 Millionen Euro; +48,5 Prozent)
  • Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (+256,1 Millionen Euro; +12,6 Prozent)

Den höchsten Umsatzrückgang weist die Branche Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen aus.

Der konjunkturell nachlaufende Beschäftigtenstand blieb auch im September 2021 unter dem Niveau des Vorjahresmonats (-1 284 Personen). In den Monaten Januar bis September 2021 waren in den Thüringer Industriebetrieben durchschnittlich 140 954 Personen beschäftigt und damit 3 267 Personen weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (-2,3 Prozent). Im Vorjahresvergleich war damit den 20. Monat in Folge ein Beschäftigtenabbau zu registrieren. Mit 811 Betrieben gab es im September 24 Betriebe weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Das Statistische Landesamt dankt allen auskunftspflichtigen Betrieben und Unternehmen für die Übermittlung ihrer Daten und die damit verbundene Bereitstellung einer wichtigen Entscheidungsgrundlage für Politik und Verwaltung zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Krise.
Autor: red

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